Gönnen Sie sich einen Traumurlaub auf unserem Marschenhof in Leysanderpolder. Dieser liegt sehr idyllisch zwischen dem Nordseeheilbad Norden-Norddeich und dem historischen Fischerort Greetsiel – direkt am Weltnaturerbe Wattenmeer. Unser Hof ist ein reiner Ackerbaubetrieb, der sich seit Generationen im Familienbesitz befindet.
Ihr Domizil in unserem Hof ist eine rund 100 Quadratmeter große Ferienwohnung. Im Erdgeschoss befindet sich eine mit allem Komfort (Spülmaschine, etc.) ausgestattete Küche. Daran grenzt ein großes gemütliches Wohnzimmer mit Essecke an (Sat-TV, Radio, CD, WLAN). Im Badezimmer steht Ihnen neben Wickeltisch und Dusche ebenfalls eine Waschmaschine zur Verfügung. Im Obergeschoss befinden sich zwei große Schlafzimmer mit jeweils einem Doppelbett sowie ein weiteres Zimmer mit einem Einzelbett. Ein Kinderbett und Hochstuhl sind vorhanden.
Vor der Ferienwohnung steht Ihnen eine große Terrasse zur Verfügung – mit Blick in unseren weitläufigen Bauerngarten mit altem Baumbestand, Liegewiesen und vielen Spielmöglichkeiten für Ihre Kinder.
Die Wohnung ist für Allergiker ausgestattet. Haustiere dürfen daher nicht mitgebracht werden.
Sie besuchen eine einzigartige Region Europas, das Welt-Natur-Erbe Wattenmeer! Erleben Sie die ostfriesischen Inseln Borkum, Juist, Norderney, Baltrum, Spiekeroog, Langeoog, Wangeroge und die Hochseeinsel Helgoland. Von den Küstenorten aus können Sie die Inseln täglich mehrfach mit dem Schiff oder dem Flugzeug erreichen. Machen Sie Ihren Urlaub mit einer Watt-Wanderung im ostfriesischen Wattenmeer zu einem besonderen Erlebnis!
In der direkten Umgebung gibt es viele Ausflugsziele: Angeln im Nordertief (Angelschein), Ponyreiten in Leybuchtpolder, Bootfahren, Reiten und Reitunterricht in Greetsiel, Tennis in Norden. Das Nordseebad Norddeich bietet: Kuranwendungen, Strandbad, Surfen, Freiluft-Schach, Meerwasser – Frei – Schwimmbad, Hallen – Wellenbad, 14 ha Sand- und Grünstrand. In Norddeich gibt es die Möglichkeit Surf- und Kite-Unterricht zu nehmen.
Wassersportler sind begeistert vom „Großen Meer“, einem 15 km entfernt gelegenen Badesee mit Möglichkeiten zum Baden, Bootfahren, Segeln, Surfen und Angeln. Das Fehn-Gebiet eignet sich mit seinen Kanälen und unzähligen Radwegen hervorragend zu ausgedehnten Fußmärschen und Radtouren.
Alle landwirtschaftlichen Betriebe hier sind Einzelhöfe. Gaststätten und Unterhaltungsangebote findet man in Norden. Ein beliebtes Ziel ist zudem das malerische Fischerort Greetsiel mit den Zwillingsmühlen und den Fischkuttern im Kern des Dorfes. Sehenswert ist außerdem: das Moormuseum in Moordorf, das Mühlenmuseum, das „Ewige Meer“, Wiesmoor und seine Blumenschauen, die Stadt Aurich und die Seehafenstadt Emden.
Sie verbringen Ihren Urlaub direkt am Weltnaturerbe Wattenmeer…
Ende Juni 2009 ist das Wattenmeer von der UNESCO zum Weltnaturerbe ernannt worden. Diese Auszeichnung macht deutlich, dass es weltweit nichts Vergleichbares gibt, und sie lässt einen spätestens jetzt mit Ehrfurcht auf diese ursprüngliche Meeresregion blicken.
Das Wattenmeer bietet ein überwältigendes Naturschauspiel, das sich immer und immer wiederholt. Das tosende Rauschen der Wellen, das langsamer leiser wird, sich zurückzieht, und ein feines Plätschern zurücklässt – und Stille… Dann je unterbrochen von neuem Treiben: Geschnatter, Pfeifen, Singen, Kreischen – und Stimmen. Doch da ist es wieder, das Plätschern. Es wird lauter, fester, einnehmender. Die Stimmen verstummen, weichen schließlich dem Schwappen und Rauschen der Wellen.
Dieser Lebensraum ist einmalig, denn er wird gleichermaßen von Meeres- und Landbewohner geteilt. Wo sich eben noch Heringe im Schwarm vereinigten, Muscheln das Wasser filterten, Krebse und Schollen im Boden unsichtbar wurden sowie der Seehund und die Kegelrobbe den Fischen hinterherjagten, waten und laufen an derselben Stelle nur wenige Stunden später Gänse, Austernfischer, Möwen – und Menschen.
Das Wattenmeer – geprägt von den Gezeiten – ist jeden Tag eine neue Herausforderung, für die Tier- und Pflanzenwelt und die Küstenlandschaft. Nichts bleibt, wie es ist: Mit dem ständigen Herannahen und sich Zurückziehen des Wasser verändern sich die Rinnen, Priele, Platen, Inseln und Küstengebiete.
Das Wattenmeer – die Schatzkammer der Nordsee – beeindruckt durch ihre große Arten- und Pflanzenvielfalt. Mehr als 10 000 Tier- und Pflanzenarten sind hier zu Hause. Allein die Salzwiesen, die das Meer bei Sturmfluten regelmäßig überspült, nimmt 2300 verschiedene Arten bei sich auf: Die Gräser, Blumen, Algen und Pilze bieten Nahrungs- und Rastplatz für 400 verschiedene Insekten und fast 100 Vogelarten. Im Wasser leben über 100 unterschiedliche Fische und rund 400 Bodentiere, wie Würmer und Schnecken.
Ostfriesland, Land am Deich…
Ostfriesland – mit seiner flachen Landschaft, dem Meer, den unverwechselbaren Wolken und dem typisch frischen Wind – liegt im äußersten Nordwesten von Deutschland und umfasst neben dem Festland auch die Ostfriesischen Inseln (Borkum, Juist, Memmert, Norderney, Baltrum, Langeoog und Spiekeroog). Dazwischen erstreckt sich das Wattenmeer, das so einzigartig und faszinierend ist, dass es 2009 von der UNESCO zum Weltnaturerbe ernannt wurde.
Vor mehr als 1000 Jahren begannen die Ostfriesen, sich durch Warfen (Wurten) und Deiche zu schützen und Neuland aus dem Meer zu gewinnen – und so entstanden die Polder (wie auch Leysanderpolder). Der Küstenraum des Festlandes ist Marschland, das weiter landeinwärts in Niedermoore, Geest und Hochmoore übergeht. Auf der fruchtbaren Marsch dominiert der Ackerbau mit Weizen, Raps, Gerste, Kartoffeln, Gemüse und auch Mais. Die Geest-Landschaft bezaubert durch ihre vielen Grünlandflächen, auf denen Kühe weiden, und die einmaligen Wallhecken, die einst als Einzäunung der Felder entstanden und heute unter Schutz stehen. Das Hochmoor ist von den Einwohnern seinerzeit unter großen Mühen urbar gemacht und zum Torfabbau genutzt worden. Die noch erhaltenen Moorflächen mit ihrer hochspezialisierten Flora und Fauna stehen heute unter Schutz, darunter der größte Hochmoorsee Deutschlands, das Ewige Meer in Eversmeer.
Damit die Deiche den heftigen Stürmen und möglichen schweren Sturmfluten standhalten, werden sie ständig von den Deichverbänden überwacht und kontrolliert. Ein wesentlicher Faktor für einen intakten Deich ist, dass die Grasnarbe gesund, kräftig, fest und geschlossen ist. Dafür sorgen die Schafe, die vom Frühjahr bis zum Herbst auf dem Kilometer langen Küstenbollwerk grasen und dabei die Grasnarbe festtreten. Der Schäfer in Norddeich reist dafür jedes Jahr mit rund 1000 Schafen aus der Lüneburger Heide an. Und wenn die Tiere im Herbst ihre „Arbeit“ auf dem Deich beendet haben, geht der Schäfer mit allen Schafen zu Fuß nach Hause zurück – sehr zur Freude vieler Schaulustiger.
Ohne die Deiche würden weite Teile Ostfriesland zweimal täglich von den Fluten der Nordsee überspült. Doch auch im Binnenland stellt das Wasser für die Ostfriesen ein Problem dar. Weil es hier kaum ein Gefälle gibt, muss der Niederschlag über mit Schöpfwerken ausgestattete Siele und Schleusungen in die Nordsee geleitet werden. Für diese Entwässerung sorgen die Entwässerungsverbände (auch Sielachten genannt).
Neben dem Tourismus spielt die Landwirtschaft nach wie vor eine gewichtige Rolle. Sie hat die Kulturlandschaft Ostfriesland zu dem gemacht, was sie heute ist. Wer an die Küstenregion denkt, hat daher vermutlich auch gleich blühende, gelbe Rapsfelder und die Schafe auf dem Deich vor Augen, aber natürlich auch die typischen schwarzbunten Kühe.
Und was wäre diese Küstenregion ohne die Fischkutter. Nach wie vor starten auch von Greetsiel und Norddeich aus immer noch die Kutterflotten, um in der Nordsee Krabben, Schollen, Seezungen, Heringe oder Miesmuscheln zu fischen, aber auch den begehrten Granat.
Der Fährverkehr ist die Hauptverbindung zu den Ostfriesischen Inseln. Von Norddeich aus legen die Schiffe täglich mit vielen Gästen in Richtung Norderney und Juist ab. Während Norderney mehrmals täglich zu erreichen ist, hängt der Fährverkehr zur Insel Juist von der jeweiligen Tide ab.
Damit die Schifffahrt vor allem in der Dunkelheit nicht vom Weg abkommt, weisen ihnen vielerorts – trotz der heutigen modernen Navigationstechnik – immer noch Leuchttürme mit ihren Lichtsignalen den Weg in den sicheren Hafen. Dies gilt auch für den Leuchtturm in Campen, der der höchste in Deutschland ist. Der Pilsumer Leuchtturm ist mittlerweile in „Pension“, weil sich Anfang des 19. Jahrhunderts die Fahrrouten im Watt aufgrund von Sandablagerungen änderten. Er trägt heute einen markanten rotgelben Anstrich und hat durch seine „Auftritte“ in den legendären Otto-Filmen Kultstatus erreicht. Der Turm ist ein touristischer Werbeträger, wer will, kann sich hier auch trauen lassen.